Günzburger Projekt

Das „Günzburger-Projekt“ – Migration und Mobilität jüdischer Familien am Oberrhein im 18. Jahrhundert

 

Das Projekt initiiert für das 300. Todesjahr (4.4.2027) von Josef Günzburger, Vorsteher der jüdischen Gemeinde Breisach, Veranstaltungen und Forschung zur gemeinsamen Geschichte des „guten Deals“, den Günzburger mit dem Markgrafen von Baden Karl III. Wilhelm für die Ansiedlung jüdischer Familien im Oberrheintal erwirken konnte.

Aus diesem sind nach 1716 die jüdischen Gemeinden Eichstetten, Emmendingen, Ihringen, Lörrach, Müllheim und Sulzburg hervorgegangen.

Günzburger war gegenüber dem Markgrafen für den Eingang der Schutzgelder (eine jährliche “Steuer”) verantwortlich. Nach 1862 profitierte die junge urbane jüdische Gemeinde Freiburg von dem Zuzug jüdischer Familien aus diesen Landgemeinden.

Mackenheim/Elsass als Begräbnisort istnatürlicher Kooperationspartner.

 

 

Die Projektidee entstand im Rahmen des „MI DOR LE DOR Europe“ (MDLDE) Ausbildungs- und Kulturprogramms 2024-2025, das vom Europarat gefördert wurde. Das Blaues Haus Breisach hat zusammen mit dem elsässischen Verein „Les Routes du Judaïsme Rhénan“ das Programm durchgeführt.

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